Google Ads verbrennt Geld? 5 Fehler, warum deine Kampagnen teuer sind (und wie der Quality Score hilft)
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16. Juni 2025
5 Min.

Google Ads verbrennt Geld? 5 Fehler, warum deine Kampagnen teuer sind (und wie der Quality Score hilft)

Deine Google Ads sind zu teuer? Der Grund ist oft nicht die Anzeige, sondern die Zielseite. Erfahre, wie du mit dem Quality Score deine Klickpreise senkst.

Cagri Ersöz

Cagri Ersöz

Marketing-Stratege mit Expertise in Verkaufspsychologie, Conversion-Optimierung und datengetriebenem Webdesign. Ich helfe Unternehmen, ihre digitale Präsenz in eine echte Verkaufsmaschine zu verwandeln.

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Jeder Klick kostet Geld. Aber bringt er auch Umsatz? Warum die meisten Kampagnen scheitern, bevor der Kunde überhaupt geklickt hat.

Du schaltest Google Ads. Die Klicks kommen rein. Aber das Telefon klingelt nicht. Das Einzige, was sich bewegt, ist dein Kontostand – nach unten. Die Diagnose ist meistens hart, aber einfach: Deine Anzeigen sind okay, aber deine Website ist das Problem.

Viele Unternehmen stecken tausende Euro in Google Ads, vernachlässigen aber das Wichtigste: Das Ziel der Reise. Wenn du einen Klick kaufst, mietest du für wenige Sekunden die Aufmerksamkeit eines Nutzers. Was du in diesen Sekunden machst, entscheidet über Gewinn oder Verlust.

Der Quality Score: Dein Hebel für günstige Klicks

Google will Geld verdienen. Aber Google will auch glückliche Nutzer. Deshalb gibt es den Quality Score (Qualitätsfaktor). Er ist eine Note von 1 bis 10 für jedes deiner Keywords.

  • Hoher Score (8-10): Deine Klickpreise (CPC) sinken. Deine Anzeige erscheint weiter oben.
  • Niedriger Score (1-4): Du zahlst einen "Strafzoll". Deine Klickpreise explodieren, deine Anzeige wird kaum ausgespielt.

Die Formel: Quality Score = Anzeigenrelevanz + Voraussichtliche Klickrate + Nutzererfahrung auf der Zielseite.

Der letzte Punkt ist der Knackpunkt. Du kannst die beste Anzeige der Welt schreiben – wenn deine Website den Nutzer enttäuscht, straft Google dich ab. Hier sind die 5 teuersten Fehler, die wir bei Webdesign-Projekten und Ads-Audits immer wieder sehen.

Fehler #1: Du schickst Traffic auf die Startseite

Das ist der Klassiker. Jemand sucht nach "Zahnimplantate Hannover" und landet auf der Startseite einer Zahnarztpraxis.

Was sieht er dort?

  • Ein Bild vom Praxisteam.
  • Öffnungszeiten.
  • Links zu "Prophylaxe", "Kinderzahnheilkunde" und "Anfahrt".

Der Nutzer muss suchen, um das zu finden, was er geklickt hat. Was macht er? Er ist weg. Zurück zu Google. Klick auf die nächste Anzeige.

Häufiger Fehler: Startseiten sind wie ein Schweizer Taschenmesser – sie können alles ein bisschen. Für Google Ads brauchst du aber ein Skalpell: Eine Landing Page, die eine einzige Sache perfekt macht.

Fehler #2: Deine Seite ist eine Schnecke

Wir leben in einer Welt der sofortigen Befriedigung. Laut Google verlassen 53% der mobilen Nutzer eine Seite, wenn sie länger als 3 Sekunden lädt.

Wenn deine Seite langsam ist, passiert Folgendes:

  1. Der Nutzer klickt (du zahlst).
  2. Der Bildschirm bleibt weiß.
  3. Der Nutzer bricht ab (Bounce).
  4. Google registriert den Absprung.
  5. Dein Quality Score sinkt. Deine Kosten steigen.

Prüfe deine Ladezeiten! Bei unseren High-End Webdesigns optimieren wir auf Core Web Vitals, damit genau das nicht passiert.

Fehler #3: Die "Message Mismatch" Falle

Deine Anzeige verspricht: "Kostenlose Erstberatung für Architekten". Deine Website sagt: "Willkommen bei Steuerkanzlei Müller – wir machen Steuern einfach."

Siehst du den Bruch? Der Nutzer erwartet genau den Wortlaut oder das Angebot, das er angeklickt hat. Wenn er das nicht in den ersten 3 Sekunden (Above the Fold) sieht, fühlt er sich falsch.

Good Practice: Die Headline deiner Landing Page sollte fast identisch mit der Headline deiner Google Ad sein. Das schafft sofortiges Vertrauen ("Ich bin hier richtig").

Fehler #4: Deine Seite weckt kein Vertrauen

Der Nutzer kennt dich nicht. Er landet auf deiner Seite und fragt sich: "Sind die seriös?" Wenn er keine Prüfsiegel, keine echten Kundenbewertungen (Trustpilot, Google) oder keine "Bekannt aus"-Logos sieht, ist die Hürde zu kaufen riesig.

Tipp: Platziere Social Proof (Bewertungen) direkt unter der ersten Überschrift.

Fehler #5: Du optimierst auf Klicks, nicht auf Umsatz

Viele Kampagnen sind darauf ausgelegt, möglichst viele Klicks zu bekommen. Aber Klicks bezahlen keine Rechnungen. Wenn deine Landing Page nicht glasklar auf eine Handlung (Anruf, Formular) ausgelegt ist, verbrennst du Budget für "Schaufensterbummler".

Lösung: Die High-Performance Landing Page

Um Google Ads profitabel zu machen, darfst du den Traffic nicht einfach auf deine normale Website kippen. Du brauchst spezielle Zielseiten (Landing Pages).

Eine gute Landing Page für Ads hat folgende Eigenschaften:

  • Keine Navigation: Wir entfernen das Menü. Es gibt nur einen Ausweg: Die Kontaktaufnahme (oder das Schließen des Fensters).
  • Hervorragende Ladezeit: Unter 1 Sekunde bis zum ersten Bild (LCP).
  • Vertrauenselemente: Testimonials, Siegel und Bewertungen im Sichtfeld.
  • Klarer Call-to-Action: Ein Button, der auffällt. Nicht "Senden", sondern "Jetzt kostenloses Angebot sichern".

Pro-Tipp: Webdesign und Online-Marketing sind keine getrennten Disziplinen. Sie sind wie Motor und Getriebe. Das eine funktioniert ohne das andere nicht effizient. Wenn wir einen Onlineshop oder eine Corporate Website bauen, denken wir die Ads-Kampagnen schon im Code mit.

Investiere in eine solide Basis. Deine Google Ads Kampagnen (und dein Geldbeutel) werden es dir danken.

Cagri Ersöz
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